Schon als Kind war ich gern in der Natur. Ob junge Brennnesseln für eine Suppe sammeln oder einen Blumenstrauß für meine Mutter pflücken, ob Bergwiesen, Steinberg oder Nordberg, draußen war mein Kinderzimmer. Wie schon meine Eltern mit mir, so war auch ich mit meinen Kindern jede freie Minute rund um Goslar unterwegs. "Was leuchtet da so gelb?"..."Kann man die roten Beeren essen?"...so neugierig wie ich damals waren auch meine Kinder und ich war froh, dass ich diese Fragen beantworten konnte.

 

Mein beruflicher Weg führte mich dann 1989 zur Stadt Goslar in das Garten-und Friedhofsamt, bei dem ich heute noch arbeite.

Seit einigen Jahren betreue ich während meiner Arbeit auch den Romanischen Garten in Goslar, wo ich den Nutzen alter Heilpflanzen kennengelernt habe.

 

"Un-Kräuter" beschäftigten mich aber auch in meiner Freizeit, denn mein Garten wurde immer mehr von Giersch und Vogelmiere bevölkert. Jeder Hobbygärtner weiß: hat der Giersch erst mal Fuß gefasst, wird man ihn nicht mehr los. Wer weiß aber, dass er als Salat oder verarbeitet zu Spinat nicht nur lecker und durch seine Inhaltsstoffe gesund ist, sondern früher in der Naturheilkunde gegen Rheuma und Gicht eingesetzt wurde?

 

So fing ich an, mich mehr und mehr mit der Vielfalt von Wildkräutern zu beschäftigen und war erstaunt, was man alles essen kann.

 

2011 wurde ich über die Landwirtschaftskammer auf den "Grünen Schneeball" aufmerksam, wo ich meine Ausbildung zur Kräuterexpertin machte.                                                                                            Seitdem führe ich Wildkräuterwanderungen mit Erwachsenen und Kindergruppen durch.

 

2014 habe ich erfolgreich den neuen Ausbildungsgang Pilzcoach der Gesellschaft für Mykologie (DGfM) absolviert.

 

 

In beiden Bereichen, die für mich unweigerlich zusammen gehören, bilde ich mich regelmäßig weiter.